La Palabre: Ré-imaginer le passé

14.06.2024
Building a Decolonial Library

Essen und Diskussionen, in deutscher und englischer Sprache, Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin, 14. Juni um 18:00 Uhr.


La Palabre: Ré-imaginer le passé

Building a Decolonial Library
14. Juni, 18.00 h

Für diese Sonderausgabe von LA PALABRE im Berlin Global Village laden wir unsere Gäste ein, gemeinsam zu kochen und über die Ausstellung Ré-imaginer le passé zu diskutieren, die derzeit im KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst zu sehen ist. In einer kleinen La Palabre-Gruppe teilen wir Essen und Geschichten, um uns die Vergangenheit und mögliche Zukünfte neu vorzustellen.

Für diesen Abend laden wir Dich ein, ein Buch und ein Brot mitzubringen – Dein Lieblingsbrot, gekauft oder selbst gebacken, und wenn Du es in Berlin nicht finden oder backen kannst, erzähl uns einfach davon, zeichne es oder singe es. Das Buch kann mit den Themen von Ré-imaginer le passé, dem Aufbau einer dekolonialen Bibliothek in Verbindung stehen oder einfach nur etwas sein, das Du mit uns an diesem Abend teilen möchten. Wenn der Gedanke oder das Imaginäre über das Buchformat hinausgeht, bring gerne einfach irgendeine Form mit, die Du magst, ob flüchtig oder greifbar.

Welche Zukünfte sind aus unserer gemeinsamen Geschichte möglich? Welche Vergangenheiten verdienen es, erzählt zu werden? Wie kann Wissen heute infrage gestellt werden? Und warum ist Wissen eine Konstruktion von Weltordnungen? Dies sind die Ausgangsfragen von Ré-imaginer le passé, kuratiert von Mahret Ifeoma Kupka, Isabel Raabe, Ibou C. Diop und Malick Ndiaye. Ré-imaginer le passé ist mehr als nur eine Ausstellung – es ist eine ehrgeizige Forschungsreise, die sich über mehrere Monate erstreckt, eine Zusammenarbeit zwischen Kurator*innen, Denker*innen und Künstler*innen des afrikanischen Kontinents, der Diaspora, Deutschlands und Indiens, die in mehreren Workshops in Dakar im Musée Théodore Monod konzipiert, erstmals in Dakar und nun in Berlin gezeigt wurde. Das Ziel dieses partizipativen Projekts ist es, unsere Vergangenheit neu zu interpretieren und alternative Erzählungen für die Zukunft zu entwickeln. Die zentrale Frage ist: Kann ein anderes Verständnis unserer Geschichten zu einer neuen Ethik der Beziehungen zwischen dem globalen Süden und dem globalen Norden führen?

Kuratiert von Isabel Raabe & Celina Basra.

Eintritt: 6 €

Registrierung: mail@talkingobjectslab.org
Bitte beachte, dass die Veranstaltung nicht im KINDL, sondern gegenüber im Berlin Global Village stattfinden wird!